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Auf einen Blick

Glossar

A

Additive Fertigung: Prozess, bei dem auf Basis von digitalen 3D-Konstruktionsdaten durch das Ablagern von Material – das z.B. als feines Pulver vorliegt – Schicht für Schicht ein Bauteil aufgebaut wird.

AfS: Abkürzung für „Available for sale“: Zur Veräußerung verfügbar.

Agenda 4 plus One: Exzellenzprogramm der Schaeffler Gruppe zur Umsetzung der Strategie „Mobilität für morgen“. Sie umfasst die 5 Kategorien Kundenfokus, Operative Exzellenz, Finanzielle Flexibilität, Führung und Talente sowie Sicherung langfristiger Wettbewerbsfähigkeit und Wertsteigerung. Diesen Kategorien werden wiederum 20 strategische Initiativen zugeordnet, die weltweit von Bedeutung sind und aus einer Vielzahl von Initiativen ausgewählt wurden.

AKO: Abkürzung für „Aftermarket Kitting Operation“: Projekt zur Etablierung eines Montage- und Verpackungszentrums, das modernsten Anforderungen genügt.

Ausschüttungsquote: Prozentanteil des Konzernergebnisses vor Sondereffekten der Schaeffler Gruppe, der als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet wird.

Automotive Aftermarket: Seit dem 01. Januaur 2018 neu etablierte Unternehmenssparte. Mit der Sparte Automotive Aftermarket ist die Schaeffler Gruppe weltweit im Erstatzteilegeschäft präsent und bietet sowohl Produkte als auch Services an.

Automotive OEM: In der Sparte Automotive OEM bietet die Schaeffler Gruppe als zuverlässiger Partner für nahezu alle Automobilhersteller wichtige Zulieferer-Expertise für den kompletten Antriebsstrang (Motor, Getriebe, Fahrwerk und Nebenaggregate) an. Komponenten und Systeme für Fahrzeuge mit verbrennungsmotorischem Antriebsstrang gehören ebenso dazu wie Anwendungen für Hybrid- und Elektrofahrzeuge.

B

Bearing & Components Technologies (BCT): Funktional koordinierter Bereich der Schaeffler Gruppe, welcher als interner Zulieferer fungiert.

Bio-Hybrid: Der Bio-Hybrid ist ein weiterentwickeltes E-Bike mit Wetterschutz sowie Gepäckraum und dient zur Bewältigung des zunehmenden Verkehrsaufkommens in Ballungszentren.

Bruttomarge: Prozentualer Anteil des Bruttoergebnisses am Umsatz.

C

Capex: Investitionsauszahlungen für Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte.

Capex-Quote: Investitionsauszahlungen für Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte in Prozent vom Umsatz.

Capital Employed: Working Capital zuzüglich Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte.

Cash Flow: Geld (Cash)-Überschuss der Periode, der durch die Unternehmenstätigkeit erwirtschaftet wird. Der Cash Flow zeigt die Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens auf.

CEEMEA: Abkürzung für „Central and Eastern Europe & Middle East and Africa“: Mittel- und Osteuropa & Mittlerer Osten und Afrika.

Charta der Vielfalt: Unternehmensinitiative zur Förderung der Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Organisationen sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Cloud: Digitale Plattform, auf der Daten gespeichert und weitergegeben werden können.

Code of Conduct: Verhaltenskodex, den sich Unternehmen, in diesem Fall die Schaeffler Gruppe, selbst auferlegen bzw. akzeptieren und der Spielregeln für die Mitarbeiter definiert sowie typischerweise Ge- und Verbote beinhaltet.

Compliance: Sicherstellung der Einhaltung sämtlicher für einen Prozess geltender Regeln und Vorschriften.

Compliance Fit & Proper: Initiative der Schaeffler Gruppe zur Umsetzung bestimmter Compliance-Anforderungen und –Maßnahmen.

Content per Vehicle: Produktanteil pro Fahrzeug.

CORE: Programm der Schaeffler Gruppe zur Neuausrichtung des Geschäfts der Sparte Industrie, um diese wieder zu nachhaltigem Wachstum und einer erhöhten Profitabilität zurückzuführen.

Corporate Governance: Rechtlicher und faktischer Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung eines Unternehmens.

COSO-Modell: Ein Kontrollmodell, welches der Dokumentation, Analyse und Gestaltung des Internen Kontrollsystems dient.

D

DAX: Abkürzung für „Deutscher Aktienindex“: Leitindex der Deutschen Börse.

Derivative Finanzinstrumente: Finanzprodukte, deren Wert sich überwiegend vom Preis, den Preisschwankungen und Preiserwartungen des zugrunde liegenden Basisinstruments ableitet.

Deutscher Corporate Governance Kodex: Stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften dar und enthält in Form von Empfehlungen und Anregungen international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung.

Digitale Agenda: Initiative im Rahmen des Exzellenzprogramms „Agenda 4 plus One“ zur Koordination sowie Auf- und Ausbau der digitalen Aktivitäten der Schaeffler Gruppe. Ausgehend vom Kunden werden 4 zentrale digitale Geschäftsszenarien (Produkte & Services, Maschinen & Prozesse, Analysen & Simulation, Nutzererlebnis & Kundenwert) abgebildet, auf die sich die Schaeffler Gruppe fokussiert.

Directors' Dealings: Wertpapiergeschäfte von Mitgliedern des Vorstands und Aufsichtsrats der Schaeffler AG sowie Personen, die mit diesen verbunden sind, mit Wertpapieren der Schaeffler Gruppe.

Diversity: Vielfältigkeit u. a. in Bezug auf Geschlecht, Ethnie, Alter, Behinderung, sexuelle Orientierung, Religion, Lebensstil.

DJIA: Abkürzung für „Dow Jones Industrial Average“: Leitindex der US-amerikanischen Börse.

Drehmomentwandler: Hydraulisches Bauelement, das eine Kraftübertragung zwischen Bauteilen ermöglicht, die mit unterschiedlichen Drehzahlen rotieren.

Durchschnittlich gebundenes Kapital: Errechnet sich durch die Summe aus Sachanlagevermögen, immateriellen Vermögenswerten und Working Capital, das sich wiederum aus den beiden Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vorräte abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen – ergibt. Der Jahresdurchschnitt wird dabei als arithmetisches Mittel der vier Stichtagswerte zum Quartalsende ermittelt.

E

E-Achse: Abkürzung für „elektrische Achse“: Mit der elektrischen Achse hat Schaeffler eine modulare Baukastenlösung für Hybridfahrzeuge und reine Elektroautos entwickelt. Der vollelektrische Antrieb ist modular konzipiert und flexibel einsetzbar. Er lässt sich in koaxialer oder achsparalleler Bauweise an Vorder- oder Hinterachse realisieren und nach Bedarf durch Funktionen wie Torque Vectoring oder Parksperre ergänzen.

EBIT: Abkürzung für „Earnings Before Interest and Taxes“: Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern.

EBIT vor Sondereffekten: Ergebnis vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Sondereffekten.

EBITDA: Abkürzung für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation“: Ergebnis vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen.

EBITDA vor Sondereffekten: Ergebnis vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen vor Sondereffekten.

EBIT-Marge: Verhältnis des EBIT zu den Umsatzerlösen.

EDZ: Abkürzung für „Europäisches Distributionszentrum“: Bildet einen wesentlichen Bestandteil der strategischen Ausrichtung der Logistik der Schaeffler Gruppe.

Effektivität: Die Effektivität oder Wirksamkeit eines Sicherungsgeschäfts bezeichnet den Grad, mit dem die einem gesicherten Risiko zurechenbaren Änderungen des beizulegenden Zeitwertes oder der Cash Flow durch das Sicherungsinstrument kompensiert werden.

Eigenkapitalquote: Prozentualer Anteil des Eigenkapitals inkl. nicht beherrschender Anteile am Gesamtkapital.

Elektrischer Nockenwellenversteller: Der elektromechanische Nockenwellenversteller regelt die Nockenwelle noch schneller und präziser auf die jeweiligen Betriebsbedingungen des Motors ein. Mit Hilfe der Elektromechanik ist es dabei möglich, die Nockenwelle mit einer Geschwindigkeit von bis zu 600 Grad Kurbelwinkel pro Sekunde zu verstellen. Durch den vergrößerten Verstellbereich werden moderne, hocheffiziente Brennverfahrenskonzepte ermöglicht.

EMAS: Abkürzung für „Eco-Management and Audit Scheme“: Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung, nach deren Anforderungen Standorte der Schaeffler Gruppe validiert werden.

E-Mobilität: Abkürzung für „Elektromobilität“: Der Teil der Mobilität für den elektrische Energie genutzt wird. Dazu gehören Elektro- und Hybridfahrzeuge. Von Hochvolt-Hybridmodulen über elektrische Achsen bis hin zu Radnabenantrieben – die Schaeffler Gruppe bietet ein breites Produktportfolio für das Zeitalter der elektrifizierten Antriebsarchitekturen.

EnEHS: Abkürzung für „Energy, Environment, Health and Safety“: Energie, Umwelt-, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit.

Entsprechenserklärung: Erklärung des Vorstands und Aufsichtsrats nach § 161 AktG, ob dem Deutschen Corporate Governance Kodex entsprochen wurde bzw. wird oder welche Empfehlungen nicht angewendet wurden bzw. werden und warum nicht.

Erfindungsmeldungen: Erfindungsmeldungen dienen als Ausgangspunkt für mögliche Patentanmeldungen. Ideen und Erfindungen von Mitarbeitern der Schaeffler Gruppe werden der zentralen Patentabteilung gemeldet und hinsichtlich einer möglichen Verwendung für eine Patentanmeldung ausgewertet.

Ergebnis je Aktie: Das Ergebnis je Aktie wird mittels Division des den Aktionären der Schaeffler AG zurechenbaren Konzernergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der Stammaktien und Vorzugsaktien innerhalb der abgelaufenen Berichtsperiode errechnet.

ESMA: Abkürzung für „European Securities and Markets Authority“: Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde.

Euribor: Abkürzung für „Euro Interbank Offered Rate“: Zinssatz, den europäische Banken beim Handel mit unbesicherten, auf Euro lautenden Krediten voneinander erheben.

EURO MTF (Multilateral Trading Facility, multilaterales Handelssystem): Börsenähnliche Handelsplattform, die nach festgelegten Regeln Kauf- und Verkaufsaufträge in Aktien und anderen Finanzinstrumenten zusammenführt und so einen Vertragsschluss generiert.

Euro STOXX 50: Bildet die Aktienentwicklung der 50 größten Unternehmen im Euro-Währungsgebiet ab.

E-Wheel Drive: Schaeffler bietet mit dem elektrischen Radnabenantrieb „E-Wheel Drive“ eine innovative Technologie für die Mobilität von morgen an. Der hochintegrierte Antrieb erlaubt gänzlich neue Fahrzeugkonzepte. Vorteile bei Raumnutzung, Manövrierbarkeit, Fahrdynamik und aktiver Sicherheit prädestinieren ihn zukünftig als Technologie für das autonome Fahren.

F

F&E-Quote: Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Prozent vom Umsatz.

Factory for Tomorrow: Auch „Fabrik der Zukunft“: Die Factory for Tomorrow ist eine Reaktion auf die aktuellen Megatrends und der Prototyp für die Fabrik der Zukunft der Schaeffler Gruppe. So wird das Konzept derzeit erstmalig ganzheitlich im Zuge des Werkneubaus in Xiangtan, China, umgesetzt.

Fair Value: Auch „beizulegender Zeitwert”: Betrag, zu dem zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Parteien ein Vermögenswert getauscht oder eine Schuld beglichen werden kann.

Financial Covenants: Vereinbarungen bezüglich bestimmter Finanzkennzahlen, welche im Rahmen zusätzlicher Vertragsklauseln oder Nebenabreden in Kredit- und Anleiheverträgen von Unternehmen eingehalten werden müssen.

FLAC: Abkürzung für „Financial liability at amortised cost“: Zu fortgeführten Anschaffungskosten erfasste finanzielle Verbindlichkeit.

Free Cash Flow: Summe aus dem Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit und dem Cash Flow aus Investitionstätigkeit.

G

Gearing Ratio: Verhältnis von Netto-Finanzschulden zu Eigenkapital inkl. nicht beherrschender Anteile.

Generatorfreilauf: Der Generatorfreilauf wird direkt auf die Antriebswelle des Generators montiert. Er überträgt die Antriebskraft nur in eine Drehrichtung des Generators und sorgt somit für einen leisen und ruhigen Riementrieb.

Geschäfts- oder Firmenwert: Betrag, um den die Anschaffungskosten einer Unternehmensakquisition die Summe der Zeitwerte der einzeln identifizierbaren erworbenen Vermögenswerte und Schulden übersteigen.

GRI G4: Abkürzung für „Global Reporting Initiative der vierten Generation“: Initiative, die Leitlinien zur Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten für Unternehmen formuliert.

Group Compliance and Risk Committee: Zentrales Gremium der Schaeffler Gruppe zur bereichsübergreifenden Koordination des Austauschs von Informationen über Risiken.

H

Hedge Accounting: Einsatz von Finanzinstrumenten zur Absicherung von Bilanzposten und zukünftigen Zahlungsströmen. Voraussetzung für die bilanzielle Abbildung von Sicherungsbeziehungen ist sowohl die Effektivität als auch die Dokumentation der Sicherungsbeziehung.

HfT: Abkürzung für „Held for trading“: Zu Handelszwecken gehalten.

House of Governance: Modell, welches die wesentlichen Elemente von Corporate Governance (Compliance Management System, Risikomanagement-System, Internes Kontrollsystem sowie Interne Revision) zusammenfasst und darstellt.

I

IAS: Abkürzung für „International Accounting Standards“.

IASB: Abkürzung für „International Accounting Standards Board“.

IATF 16949: Norm für das Qualitätsmanagement in der Automobilindustrie.

IFRIC: Abkürzung für „International Financial Reporting Interpretations Committee“.

IFRS: Abkürzung für „International Financial Reporting Standards“.

IHO Holding: Eine Gruppe von Holding-Gesellschaften, die indirekt der Familie Schaeffler gehören.

IHS: Abkürzung für „Information Handling Services“: Analyseinstitut mit Sitz in London, England.

Industrie: Sparte der Schaeffler Gruppe, die das Geschäft mit Kunden in den Bereichen Mobilität, Produktionsmaschinen, Energie & Rohstoffe sowie Aerospace umfasst.

Industrie 4.0: Beschreibt die Verzahnung der industriellen Produktion mit modernsten Informations- und Kommunikationstechniken.

IoE: Abkürzung für „Internet of Everything“: Beschreibt die Verknüpfung von Menschen, Objekten, Daten und Prozessen.

iTC-Wandler: Wandlertechnologie samt integrieter neuartiger Dämpfertechnologie.

iTraxx CrossOver: Indikator für das Kreditrisiko bzw. die Kreditkostenentwicklung im europäischen High-Yield-Bereich.

iTraxx Europe: Indikator für das Risiko im europäischen Investment Grade-Bereich.

K

Kapitalkosten: Ergebnis aus der Multiplikation des durchschnittlich gebundenen Kapitals mit dem Kapitalkostensatz.

Kapitalkostensatz: Der Kapitalkostensatz leitet sich aus den Verzinsungsansprüchen der Kapitalgeber ab.

Konsolidierungskreis: Summe aller in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften.

L

LaR: Abkürzung für „Loans and Receivables“: Kredite und Forderungen.

Latente Steuern: Aktive und passive latente Steuern werden auf Basis von temporären Bewertungsunterschieden zwischen bilanziellen und steuerlichen Wertansätzen ermittelt. Dabei werden Unterschiede aus der Konsolidierung, Verlustvorträge und Steuergutschriften berücksichtigt.

Lokalisierungsgrad: Relation von Gesamtumsatz der Region zu regional produziertem Umsatzvolumen.

M

M&A: Abkürzung für „Mergers & Acquisitions“: Fusion von Unternehmen und Erwerbe/Veräußerungen von Unternehmen bzw. Unternehmensanteilen.

MDAX: Abkürzung für „Mid-Cap-DAX“: Beinhaltet die 50 deutschen Aktienwerte, die nach Börsenumsatz und Marktkapitalisierung direkt hinter den 30 DAX-Werten stehen.

Mild-Hybrid (48-Volt): Zur Erläuterung siehe System 48-Volt.

Mobilität für morgen: Strategie der Schaeffler Gruppe, bestehend aus 4 wesentlichen Elementen: Vision und Mission, 8 strategische Eckpfeiler, das Exzellenzprogramm „Agenda 4 plus One“ mit 20 strategischen Initiativen und die Finanziellen Ambitionen 2020 der Schaeffler Gruppe.

Modell der drei Abwehrlinien (Three Lines of Defense Model): Modell, welches klare Verantwortlichkeiten für die Handhabung der bestands- und entwicklungsgefährdenden Risiken zuweist und auf dem Grundsatz basiert, dass die Verantwortlichkeit für ein Risiko primär bei dessen Verursacher liegt.

N

Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit bedeutet, natürliche Ressourcen unter Berücksichtigung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Rahmenbedingungen zu nutzen, ohne die Interessen künftiger Generationen zu missachten.

Net Promoter Score: Kennzahl zur Messung der Kundenzufriedenheit.

Netto-Finanzschulden: Summe aus den lang- und kurzfristigen Finanzschulden abzüglich der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.

NGO: Abkürzung für „Non-Governmental Organisation“: Nichtregierungsorganisation.

Nicht beherrschende Anteile: Beteiligungen Dritter am Eigenkapital eines Unternehmens, allerdings ohne beherrschenden Einfluss.

Nikkei 225: Leitindex der japanischen Börse.

O

OEM: Abkürzung für „Original Equipment Manufacturer“: Hersteller eines Markenprodukts.

OES: Abkürzung für „Original Equipment Supplier“: Lieferant, welcher Ersatzteile zum Vertrieb über den Fahrzeughersteller unter dessen Marke produziert.

P

Plug-in Hybrid: Kraftfahrzeug mit Hybridantrieb, dessen Akkumulator sowohl über den Verbrennungsmotor als auch am Stromnetz geladen werden kann.

Produktionsvolumen: Abgelieferte Produktionsleistung an ein Fertig- oder Halbfertigwarenlager, bewertet zu Konzern-Herstellkosten.

R

Rating: Einschätzung der Bonität eines Unternehmens, die durch Ratingagenturen vorgenommen wird.

Revolving Credit Facility (RCF): Revolvierende Kreditlinie; vertraglich vereinbarte Kreditlinie, welche wiederholt in Anspruch genommen werden kann.

ROCE: Abkürzung für „Return on Capital Employed“:Verhältnis von EBIT zum durchschnittlich gebundenen Kapital.

S

Schaeffler Academy: Die Schaeffler Academy verbindet alle Aktivitäten zur Mitarbeiterentwicklung bei Schaeffler weltweit, unterstützt die strategischen Unternehmensziele, fördert eine Kultur des lebenslangen Lernens und ermöglicht es damit den Mitarbeitern, ihre persönlichen und beruflichen Ziele zu erreichen.

SHARE: Abkürzung für „Schaeffler Hub for Advanced Research“: Forschungskooperationen der Schaeffler Gruppe mit Forschungs- und Lehreinrichtungen.

SHARE am KIT: Forschungskooperation der Schaeffler Gruppe mit dem Karlsruher Institut für Technologie.

SHARE at FAU: Forschungskooperation der Schaeffler Gruppe mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

SHARE at NTU: Forschungskooperation der Schaeffler Gruppe mit der Nanyang Technological University in Singapur.

SHARE at SWJTU: Forschungskooperation der Schaeffler Gruppe mit der Southwest Jiaotong University im chinesischen Chengdu.

SIC: Abkürzung für das ehemalige „Standing Interpretations Committee“.

Smart EcoSystem: Mit dem Smart EcoSystem baut die Schaeffler Gruppe eine digitale Infrastruktur für neue Geschäftsmodelle auf Basis digitaler Services auf, die die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Prozessqualität der Maschinen und Anlagen erhöht.

Sondereffekte: Sondereffekte betreffen solche Einflüsse, die aufgrund ihrer Art, ihrer Häufigkeit und/oder ihres Umfangs geeignet sind, die Aussagekraft der finanziellen Kennzahlen über die Nachhaltigkeit der Ertragskraft der Schaeffler Gruppe zu beeinträchtigen.

Stammaktie: Aktie, die zur Inanspruchnahme aller im Aktiengesetz verankerten Rechte, wie z. B. Stimmrecht in der Hauptversammlung, Dividendenanspruch etc., berechtigt.

Steuerquote: Verhältnis von Ertragssteuern zum Ergebnis vor Ertragssteuern.

STOXX Europe 600: Bildet die Aktienentwicklung der 600 größten börsennotierten Unternehmen aus 18 europäischen Ländern ab.

STOXX Europe 600 Automobiles & Parts: Bildet die Aktienentwicklung der Unternehmen des europäischen Automobilhersteller- und -zulieferer-Sektors aus dem sektorübergreifenden STOXX Europe 600 Index ab.

SVA: Abkürzung für „Schaeffler Value Added“: Entspricht dem EBIT abzüglich der Kapitalkosten.

System 48-Volt: Das Hybridmodul 48-Volt (Mild-Hybrid) von Schaeffler ermöglicht den Einstieg in die Hybridisierung und bietet attraktives Potential zur CO2-Reduzierung. Das scheibenförmige, kompakt bauende Hybridmodul zur Elektrifizierung von Fahrzeugen mit Handschaltgetriebe wird als Einheit zwischen Motor und Getriebe montiert. Änderungen am Getriebe oder eine Wasserkühlung sind nicht erforderlich. Die elektrische Energie kann durch das Bremsen rekuperiert werden.

T

Thermomanagement-Modul: Temperatursteuerungseinheit für den kompletten Antriebsstrang. Integriert in ein kompaktes, aus hochfesten Kunststoffen gefertigtes Bauteil, vereint es zahlreiche Funktionen. Mit dem Thermomanagement-Modul hilft Schaeffler, weitere Potenziale bei der Optimierung von Verbrennungsmotoren zu heben.

V

Verantwortung für morgen 2030+: Nachhaltigkeitsstrategie der Schaeffler Gruppe. Basiert auf der Mission und Vision der Schaeffler Gruppe und unterstützt das Ziel einer nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes. Von großer Bedeutung ist es dabei, die Interessen und Erwartungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens zu verstehen und im Sinne einer nachhaltigen Wertschöpfung zu berücksichtigen.

Verschuldungsgrad: Verhältnis von Netto-Finanzschulden zu EBITDA.

Vollvariables Ventilsteuersystem UniAir: Weltweit erstes elektrohydraulisches System zur vollvariablen Steuerung der Einlass-Ventile in kraftstoffbetriebenen Motoren. Hierdurch sinkt der Kraftstoffverbrauch bei gleichzeitig steigender Leistung und besserem Drehmoment.

Vorzugsaktie: Auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Stimmrecht, die mit einem Gewinnvorzug im Sinne einer Vorzugsdividende ausgestattet sind.

W

Währungsumrechnungseffekte: Währungsbereinigte Umsatzzahlen werden berechnet, indem die Umsatzerlöse der aktuellen Berichtsperiode sowie der Vorjahresperiode mit einem einheitlichen Wechselkurs umgerechnet werden.

Wankstabilisator: Mechatronische Neuentwicklung, die in Pkws eingesetzt wird, um die Wankbewegung des Fahrzeugs bei der Kurvenfahrt oder auf Schlechtwegen zu minimieren bzw. komplett zu vermeiden. Dies führt zu einer deutlichen Verbesserung der Sicherheit und des Komforts bei gleichzeitiger Steigerung der Fahrzeugagilität.

Working Capital: Vorräte zuzüglich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Z

ZOLLHOF Tech Incubator Nürnberg: Digitales Gründerzentrum mit Standort Nürnberg. Das Zentrum bietet Räume, Beratung und Coaching und hilft Kontakte zu Wissenschaft sowie Unternehmen zu knüpfen.

Zweimassenschwungrad: Bestandteil des Triebstrangs von modernen Fahrzeugen (Pkw, Bus, Nutzfahrzeuge), das zur Reduktion von Drehschwingungen dient.

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