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Teamarbeit für Thermo-Module

In die Zukunft führen

Teams befähigen

Im neuen tschechischen Schaeffler-Werk in Svitavy baut Josef Kořístek im Jahr 2017 eine neue Fertigungslinie für Thermomanagementmodule auf. Dabei ist Teamarbeit gefragt: vom einzelnen Mitarbeiter über die Team- und Produktionsleiter bis ins Management des Werks.

Produktionsanlagen einrichten, Kinderkrankheiten beseitigen, Personal richtig einplanen: Der Aufbau einer neuen Fertigung hat viele Facetten. Das gilt auch das neue Schaeffler-Werk im tschechischen Svitavy, rund 220 Kilometer östlich von Prag gelegen. Für Segmentleiter wie Josef Kořístek kommt es dabei vor allem auf zwei Dinge an. Erstens gilt es, stets den Überblick zu behalten und Prioritäten zu setzen: Was ist als nächstes zu tun? Und zweitens ist entscheidend, die anstehenden Aufgaben dann gemeinsam im Team zu bewältigen.

Eine der ersten Aufgaben für Kořístek und sein Team ist der Aufbau einer Fertigungslinie für Thermomanagementmodule, die in den Motoren eines großen japanischen Automobilherstellers zum Einsatz kommen sollen. Die Module steuern die Wärmeverteilung im Motor. Ziel dabei ist, die richtigen Stellen im Motor möglichst schnell warm zu bekommen und damit den Verbrauch und die CO2-Emissionen der Motoren zu senken. Mehrere Tausend dieser Module sollen täglich in Svitavy produziert und dann nach Japan transportiert werden.

Kořístek macht sich ans Werk. Mit Montage- und Spritzguss-Fachleuten richtet er die Fertigungslinie ein, mit Kollegen aus der Qualitätssicherung arbeitet er die einzelnen Produktionsschritte ab, mit Disponenten bespricht er Logistikprozesse und mit seinem Produktionsleiter baut er schrittweise das Personal auf. „Wir hatten die Aufgabe, die Produktion in relativ kurzer Zeit von Null auf drei Schichten mit jeweils 30 Personen hochzuziehen, um die Abrufzahlen unseres Kunden decken zu können“, berichtet Kořístek. „Das funktioniert nur, wenn alle mit anpacken, angefangen bei mir selbst über die Produktions- und Teamleitung bis hin zu den einzelnen Mitarbeitern. Nicht zu vergessen sind auch die Zentralbereiche, die sich beispielsweise um Training und Schulung der Mitarbeiter kümmern.“

Wir brauchen ein Umfeld, in dem jeder das sagen kann, was ihm auf dem Herzen liegt.

Josef Kořístek, Segmentleiter

Teamarbeit bedeutet für Josef Kořístek vor allem Vertrauen und gegenseitiger Respekt. Um Vertrauen aufzubauen, muss jeder einzelne Mitarbeiter das Gefühl haben, ernst genommen zu werden. „Wir brauchen ein Umfeld, in dem jeder das sagen kann, was ihm auf dem Herzen liegt“, betont Kořístek. „Besonders wichtig ist, die Dinge gleich zu Anfang offen zu besprechen und nichts zu verschweigen, etwa weil nicht genug Zeit für Diskussionen ist.“ Deswegen setzt sich Kořístek mit jedem seiner Mitarbeiter einmal pro Monat zusammen, um dessen Arbeit und die anstehenden Aufgaben zu besprechen. Außerdem gibt es in jedem Quartal eine große Runde mit allen Mitarbeitern, um etwa den Dreimonatsplan für die Produktion zu erläutern oder das Bonussystem zu erklären.

Nächstes Ziel von Kořístek ist die Einführung der 5S-Methode. Dabei handelt es sich um eine systematische Vorgehensweise, mit der jeder Mitarbeiter den eigenen Arbeitsplatz so gestaltet, dass er sich optimal auf die wertschöpfenden Tätigkeiten kon­zentrieren kann. Wie genau jeder das umsetzt, ist ihm selbst überlassen. Denn Teams funktionieren für Kořístek immer dann am besten, wenn sich alle Teammitglieder beteiligt fühlen.

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