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Raum für neue Ideen

In die Zukunft führen

Veränderungen vorantreiben

Innovationszyklen werden immer kürzer, der technische Fortschritt wird immer schneller. Etablierte Technologieführer müssen viele Prozesse beschleunigen. Lernen können sie dabei von Start-ups. Prof. Dr. Tim Hosenfeldt bringt Schaeffler mit Gründerzentren in Nürnberg und Berlin zusammen.

Digitalisierung, Vernetzung, neue Geschäftsmodelle: In einer Welt, die sich schneller verändert als je zuvor, stehen Technologieführer wie Schaeffler neuen Herausforderungen gegenüber. Viele bisher gelebte Prozesse erweisen sich als zu langsam, weil die Innovationsgeschwindigkeit immer höher wird. Doch der Weg zu Innovationen ist lang und reicht vom Identifizieren einer wichtigen Fragestellung bis zum Vermarkten der fertigen Lösung. Dabei sind viele Hürden zu überwinden. Für Tim Hosenfeldt müssen sich deswegen auch die Unternehmen selbst verändern.

Diese Veränderungen will Hosenfeldt als Leiter der Zentralen Innovation bei Schaeffler vorantreiben. Ein wichtiges Ziel dabei ist, Erkenntnisse aus der angewandten Forschung in marktfähige Produkte zu überführen. Mit dem „Schaeffler Hub for Advanced Research“ (SHARE) an den Universitäten in Karlsruhe, Erlangen-Nürnberg, Singapur und Chengdu hat Schaeffler die Grundlage für einen raschen Wissenstransfer gelegt. Um im Unternehmen Raum für neue Ideen zu schaffen, will Hosenfeldt aber auch von der schnellen und agilen Vorgehensweise von Start-ups lernen.

Als geeigneten Ort dafür hat er den neuen „Zollhof Tech Incubator“ in Nürnberg ausgemacht. Das digitale Gründerzentrum versteht sich als Keimzelle für Innovationen und ist auf Start-ups der IT-Szene fokussiert, die hier mit großen Unternehmen aus der Region zusammenkommen. Schaeffler ist Gründungsmitglied des Zollhof und vermietet nicht nur kostengünstigen Arbeitsraum an Start-ups, sondern beteiligt sich auch an Szene-Events wie Hackathons und sogenannten „TechSpace Hackdays“, auf denen junge Unternehmen die Prototypen neuer Produkte vorstellen. „Gerade Start-ups bieten mit ihrer frischen und unkomplizierten Herangehensweise oft bestechend einfache Lösungen“, betont Hosenfeldt.

Man muss vielmehr die Menschen für neue Ideen begeistern, sie mitnehmen und zu Botschaftern der Veränderung machen.

Prof. Dr. Tim Hosenfeldt, Leiter Zentrale

Tim Hosenfeldt (Schaeffler) im Gespräch

Raus aus den eigenen Mauern – das gilt auch für das Engagement von Schaeffler in der Factory Berlin. Seit rund einem Jahr ist Schaeffler Partner des ersten und größten Start-up-Campus Deutschlands. Auf mehr als 16.000 Quadratmetern Bürofläche kommen hier junge Start-ups mit etablierten Technologieunternehmen zusammen. „Unsere Projektteams finden hier viele Ideen aus anderen Disziplinen zu gemeinsamen Themen wie Digitalisierung, Sensorik, maschinelles Lernen oder urbane Mobilität“, berichtet Hosenfeldt. „Außerdem erfahren sie in der Factory neue Formen der Zusammenarbeit, die vor klassischen Firmengrenzen nicht Halt machen.“

Denn trotz aller Technik: Es sind immer die Menschen, die Innovationen umsetzen. „Die dafür notwendigen Veränderungen kann man nicht von außen in ein Unternehmen hineindrücken“, betont Hosenfeldt. „Man muss vielmehr die Menschen für neue Ideen begeistern, sie mitnehmen und zu Botschaftern der Veränderung machen.“ Deswegen arbeiten die Projektteams aus der Zentralen Innovation eng und bereichsübergreifend mit den einzelnen Fachbereichen von Schaeffler zusammen. Nur so kann aus einer Idee ein marktfähiges und erfolgreiches Produkt werden.

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