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Zukunftschance Digitalisierung

Analysen & Simulation

Durch die Partnerschaft mit IBM und die Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur schafft Schaeffler die Voraussetzungen für die digitale Transformation. Mächtige Algorithmen durchforsten in Sekundenschnelle den Datenschatz aus Industrie-Anwendungen, lernende Systeme mit künstlicher Intelligenz ergänzen künftig menschliches Expertenwissen.

Dr. Pankaj Joshi arbeitet seit Mitte 2016 als Datenanalyst bei Schaeffler. Der promovierte Photonikspezialist unterstützt mit seinem Know-how den Aufbau neuer Services und Geschäftsmodelle.

Delhi, Stockholm, Gent. Und jetzt Herzogenaurach. Dass Pankaj Joshi, promovierter Photonikingenieur, sich Mitte 2016 für Schaeffler entschieden hat, ist kein Zufall. Gezielt suchte der auf Datenanalyse spezialisierte Fachmann einen Arbeitgeber, bei dem er mit seinem Wissen etwas bewirken kann. „Schaeffler besitzt einen großen Schatz: unzählige Daten, sowohl aus den Anwendungen im Industriegeschäft als auch aus der eigenen Produktion“, sagt Joshi. Den Schatz zu heben, ist allerdings mühevolle Arbeit. So ist Schaeffler seit vielen Jahren für seine Kunden im Bereich der Anlagen-Zustandsüberwachung, dem sogenannten „Condition Monitoring“, tätig. Die in der Vergangenheit gewonnenen Daten – zum Beispiel aus der Überwachung von Windkraftanlagen – sollen genutzt werden, um Zusammenhänge zwischen den Betriebsbedingungen, der Wartungsintensität und den von Schaeffler zugelieferten Schlüsselkomponenten herzustellen. „Dafür brauchen wir nicht nur konsistente Daten, sondern müssen vor allem auch die richtigen Fragen stellen“, erläutert Joshi. „Deshalb arbeite ich sehr eng mit den Windkraft-Spezialisten von Schaeffler Industrie zusammen.“

Neue Erkenntnisse: Big-Data Spezialisten leben vom Dialog mit den Anwendungsexperten.

Beantwortet werden sollen die Fragen durch mächtige Algorithmen, die Milliarden Daten in Sekundenschnelle durchforsten. Um das dafür notwendige Know-how aufzubauen, hat Schaeffler im Herbst 2016 eine weitreichende strategische Partnerschaft mit IBM geschlossen. Diese umfasst weitaus mehr als die Nutzung der digitalen Plattform, die künftig als zentrale Daten-Dreh­scheibe von Schaeffler eingesetzt wird. Gemeinsam wollen Schaeffler und IBM auch vernetzte Lösungen und Technologien zur Analyse industrieller Daten weiterentwickeln. Lernende Computersysteme mit Künstlicher Intelligenz sollen in Zukunft in vielen Bereichen das menschliche Expertenwissen ergänzen – zum Beispiel, wenn es um die Optimierung von Energieverbrauch oder Logistik in den Schaeffler-Werken geht.

Um für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein, entwickelt Schaeffler seine IT-Lösungen in großen Schritten weiter und ergänzt das Portfolio, wo es für die digitale Transforma­tion sinnvoll ist. Dabei hat die kundenfreundliche Darstellung von Datenauswertungen einen hohen Stellenwert, beispielsweise beim Aufbau einer neuen Service-Plattform von Schaeffler, auf deren Basis insbesondere Condition Moni­toring Services angeboten werden sollen. „Früher haben unsere Experten die Daten für den Kunden aufbereitet. Nun gilt es, Datenauswertungen automatisiert, online und für den Nutzer verständlich darzustellen“, erläutert Jürgen Wernsdörfer, einer von zwei Projektleitern für die digitale Plattform bei Schaeffler. Sein Kollege Christof Heurung ergänzt: „Zudem müssen die Anwendungen sicher und zuverlässig auf verschiedenen mobilen Endgeräten laufen und überall nutzbar sein, nicht mehr nur im Schaeffler-Netzwerk.“ So können Instandhalter in den ersten Werken mittlerweile per Smartphone auf die für sie relevanten SAP-Daten zurückgreifen.

Premiere: Erstmals nimmt Schaeffler im Januar 2017 an der Consumer Electronics Show in Las Vegas teil.
Premiere: Erstmals nimmt Schaeffler im Januar 2017 an der Consumer Electronics Show in Las Vegas teil.

Bei Schaeffler ist es möglich, IT-Wissen auf die reale, physikalische Welt anzuwenden.

Ingo Krauß

Ob Datenanalysten oder IT-Spezialisten für mobiles Computing: Immer häufiger schreibt Schaeffler Stellen für Digitalisierungsexperten aus. „In diesem Bereich stellen wir in den kommenden Jahren massiv ein“, erläutert Ingo Krauß, zuständiger Personalleiter bei Schaeffler. Viele Bewerber kommen nach der Promotion direkt von der Hochschule oder zum Teil auch von kleinen Start-ups oder sogar aus den digitalen Labs von DAX-Konzernen. „Wir haben spannende Aufgaben zu bieten“, sagt Krauß. „Denn bei Schaeffler ist es möglich, IT-Wissen auf die reale, physikalische Welt anzuwenden.“ Trotzdem setzt Schaeffler nicht nur auf das Recruiting externer Fachkräfte, sondern will auch hier die eigene Aus- und Weiterbildung intensivieren. So startet Mitte 2017 ein neues Trainee-Programm, das explizit auf den Schwerpunkt „Digitalisierung“ setzt. Denn ob in Delhi oder in Herzogenaurach: Digi­talisierungs-Know-how ist für die Arbeitswelt der Zukunft unerlässlich.

Fachkräfte für Digitalisierung und IT will Schaeffler in den kommenden Jahren einstellen.

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